Podium in Monza
Starke Teamleistung trotz Elektronikproblemen: Mit einem Podium in Monza bleiben wir im Rennen um die Meisterschaft.
Der Autodromo Nazionale Monza gehört zu den traditionsreichsten Rennstrecken der Welt und trägt nicht umsonst den Beinamen „Tempel der Geschwindigkeit“. Lange Geraden, harte Bremspunkte und schnelle Schikanen verlangen den Fahrern höchste Präzision ab und stellen auch das Material vor besondere Herausforderungen. Entsprechend motiviert reisten wir zum vorletzten Rennwochenende des Prototype Cup Europe nach Italien. Bereits in den freien Trainings zeigte sich, dass wir bestens vorbereitet waren. In beiden Sessions gehörten wir zu den schnellsten Teams, im zweiten freien Training setzten wir sogar die Bestzeit und bestätigten damit das Potenzial unseres Ligier JS P325.
Die starke Form aus den Trainings setzte sich auch im Qualifying für den ersten Lauf fort. Unter schwierigen Bedingungen stellte Maxim Dirickx unseren Ligier auf Startplatz fünf. Im Rennen musste er sich nach dem Start zunächst einigen Positionskämpfen stellen, fand anschließend aber schnell seinen Rhythmus und absolvierte einen konstant starken ersten Stint. Zur Rennmitte übergab er das Fahrzeug an Nigel Moore, der die gute Pace nahtlos fortsetzte und den fünften Platz souverän bis ins Ziel verteidigte. Angesichts der schwierigen Bedingungen war das ein solides Ergebnis und eine wichtige Punkteausbeute.
Am Sonntag machten sich im Qualifying erneut Probleme an unserem Ligier bemerkbar, die sich später als Elektronikdefekt herausstellten. Nigel ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen, erwischte einen hervorragenden Start und absolvierte einen fehlerfreien ersten Stint. Dank einer cleveren Strategie und eines perfekt abgestimmten Boxenstopps übernahm Maxim den Ligier auf Position drei. Trotz der technischen Probleme hielt er die Konkurrenz hinter sich und brachte den Podiumsplatz mit einer konzentrierten Leistung sicher ins Ziel.
Mit einem fünften und einem dritten Platz fällt unser Fazit insgesamt positiv aus. Die fahrerischen Leistungen, unsere Strategie und die Arbeit des gesamten Teams haben einmal mehr gezeigt, dass wir im Kampf um die Meisterschaft bestens aufgestellt sind. Bis zum nächsten Rennwochenende in Spa-Francorchamps werden wir die Ursache des Elektronikproblems beheben und dort wieder mit einem perfekt vorbereiteten Fahrzeug angreifen. Als Zweitplatzierte in der Team- und Juniorwertung reisen wir mit einer hervorragenden Ausgangsposition nach Belgien.
„Mit dem Wochenende können wir insgesamt zufrieden sein. Unsere Fahrer haben einen hervorragenden Job gemacht und auch unser Team hat sowohl strategisch als auch bei den Boxenstopps wieder erstklassige Arbeit geleistet. Schade ist lediglich, dass uns das Elektronikproblem ein noch besseres Ergebnis gekostet hat. Bis Spa werden wir die Ursache gefunden haben und dann wollen wir wieder voll angreifen. Der Kampf um die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden“, so Teamchef Frank Aust.
