Wir als Team freuen uns mit unserem Fahrer Elia Erhart über eine gelungene Saison 2011 und den Gesamtsieg im Seat Leon Supercopa.
Motorsport ist unser Leben - auf den nächsten Seiten verschaffen wir Ihnen dahingehend einen Einblick! Lassen Sie sich mitreißen von der aufregenden Welt des Motorsports!
Sie bekommen hier einen Überblick über unser Team, unsere Fahrer, die Fahrzeuge und werden überrascht sein, was wir Ihnen auch sonst noch anbieten können.
Das Qualifying lief für die drei Fahrer nicht ganz ideal: Aufgrund eines defekten Benzinschlauchs konnte Elia das Freie Training am Freitag nicht richtig nutzen und verlor somit wertvolle Zeit im Qualifying. Schlussendlich hieß es für Elia Erhart Startplatz sechs und für Felipe Startplatz zehn, da man für die Hinterachse noch nicht das optimale Setupfenster gefunden hatte. Gaststarter Jörn Heuberg konnte im Qualifying für das erste Rennen am Nachmittag einen guten zwölften Startplatz rausfahren und hatte somit eine gute Ausgangslage, um einige Punkte in der Gaststarterwertung einzufahren.
Das erste Rennen am Wochenende startete am Samstagnachmittag bei untergehender Sonne und niedrigen Temperaturen. Felipe und Elia konnten ihre Plätze in der Startphase erfolgreich gegen die Angriffe der Konkurrenten verteidigen; Jörn konnte sogar einen Platz gewinnen und fuhr nach der ersten Runde auf dem elften Platz. Direkt hinter Felipe, konnte Heuberg sogar in der zweiten Runde seinen Teamkollegen überholen und die Zeiten der vor ihm fahrenden Konkurrenten gut mithalten. Das Rennen verlief bis drei Runden vor Schluss eher unspektakulär, aber dann kam es zu einem interessanten Vierkampf um die Plätze neun bis zwölf. Nachdem Felipe seinen zehnten Platz gegen Jörn gewonnen hatte, war er nun direkt hinter seinem auf Platz neun fahrenden Konkurrenten. Am Ergebnis änderte sich allerdings trotz einiger scharfer Angriffe und Überholversuche nichts mehr: Elia konnte seinen sechsten Platz sicher ins Ziel fahren und somit schon im vorletzten Seat Leon Supercopa Rennen seinen Meistertitel feiern. Ihm folgten auf den Plätzen zehn und zwölf Felipe Fernandez-Laser und Jörn Heuberg.
Nachdem der vorzeitige Meistertitel mit dem Team und den Gästen am Samstagabend ein wenig gefeiert wurde, konzentrierten sich die drei Fahrer auf das letzte Seat Leon Supercopa Rennen der Saison. Aufgrund des Reglements wurden die Plätze eins bis sechs wie gewohnt für die Startaufstellung im zweiten Rennen gedreht und somit konnte der neue Seat Leon Supercopa Champion von der Pole Position aus ins letzte Rennen gehen. Zunächst konnte Elia seinen ersten Platz verteidigen, aber die Temperaturen um den Gefrierpunkt machten es den Fahrern am Sonntagmorgen nicht leicht: Schon in der zweiten Runde verlor der aktuelle Champion die Führung, da ein Kontrahent aufgrund des kalten Asphalts einen Unfall baute und somit eine Gelbphase auslöste. In dieser Phase hatte das Verfolgerfeld die Möglichkeit auf den führenden Elia, der korrekterweise unter Gelb das Tempo drosselte, wieder aufzuschließen und ihn zu überholen. Letztendlich fiel er durch den Unfall und die damit ausgelöste Gelbphase bis auf den sechsten Platz zurück. Für Felipe lief das Rennen hingegen perfekt: Mit einem hervorragenden Start fuhr er nach zwei Runden schon auf dem dritten Platz. Jörn Heuberg hatte hingegen ebenfalls mit den kalten Temperaturen zu kämpfen und fuhr auf dem elften Platz. Im vorderen Feld ging es jedoch heiß her: Nachdem sich Elia in der fünften Runde bis auf den vierten Platz wieder vorarbeiten konnte, fiel er nach einem „Feindkontakt“ zurück auf den sechsten Platz.
Halbzeit im letzten Seat Leon Supercopa Rennen: Elia konnte sich wieder auf den fünften Platz verbessern, Felipe fuhr weiterhin auf einem sehr guten dritten Platz und Jörn verteidigte nach einigen harten Zweikämpfen seinen elften Platz. Kurz vor Schluss spitzte es sich nochmals zu; Felipe musste seinen dritten Platz an einen Konkurrenten abgeben und auch Elia war nun schon an ihm dran. Nach einem kurzen, aber fairen Zweikampf konnte sich Felipe auch nicht mehr gegen die Angriffe seines Teamkollegen wehren und fiel zurück auf den fünften Platz. In der letzten Runde ging es noch einmal spannend zu: Felipe, der die Zeiten der Spitze gut mithalten konnte, fand sich mitten in einem Vierkampf um die Plätze drei bis sechs wieder. Verlierer dieses Vierkampf war Elia Erhart: Nachdem der Franke Elia Erhart seinen Meistertitel gerne auf dem Podest gefeiert hätte, riskierte er in der letzten Runde etwas zu viel und verlor kurz vor dem Überqueren der Ziellinie zwei Plätze.
Schlussendlich überquerte Felipe die Ziellinie an hervorragender Vierter, Elia wurde wie im ersten Rennen Sechster und Jörn viel nach einer Durchfahrtsstrafe auf den zwölften Platz zurück.
Am Sonntagabend wurde der Champion des Seat Leon Supercopas im Rahmen der Seat Abschlussfeier nochmals zelebriert und 2012 wird der Name Elia Erhart sicherlich wieder im Rahmenprogramm der DTM auftauchen: Mit dem Sieg des Markenpokals gewann er zusätzlich eine Förderung über 125.000,- €, die ihm beim Start in seine erste Porsche Carrera Cup Saison 2012 helfen wird.
9. Lauf des Porsche Carrera Cups Deutschland
Neben dem Stammfahrer Norbert Siedler ging am vergangenen Wochenende der Tscheche Tomas Pivoda im Porsche Carrera Cup Deutschland für das Team Aust Motorsport an den Start. Nachdem das Porsche Team einen weiteren Test auf dem Hockenheimring Anfang Oktober absolviert hatte, war man guter Dinge noch einige Punkte im letzten Rennen der Saison zu sammeln.
Das Qualifying am Samstag fand bei strahlendem Sonnenschein, aber Temperaturen um den Gefrierpunkt statt; diese Tatsache machte es den Fahrern besonders schwer, da die Reifen nicht so richtig auf Temperaturen kommen wollten. Norberts Reifensatz für das Qualifying verhielt sich ebenfalls nicht wie gewohnt und kam nicht richtig ans arbeiten. Aus diesem Grund konnte Norbert sein Potential und das des Autos nicht wie in den letzten Rennen umsetzen. Schlussendlich hieß es dann für die Fahrer des Porsche Teams Aust Motorsport Startplatz 20 für Norbert Siedler und Startplatz 24 für Tomas Pivoda.
Im Rennen am Sonntagmorgen konnte Norbert gleich in den ersten Runden fünf Plätze gutmachen. Auch Tomas konnte einige Plätze gewinnen und fuhr bis auf den 17. Platz vor. Leider ging die Pechsträhne für das Team und Norbert Siedler auch im Rennen weiter. Nach einigen Runden musste der Österreicher den Ruville Porsche in der Boxengasse abstellen, da der Motor verdächtige Geräusche von sich gab und Norbert eventuelle Folgeschäden am Motor vermeiden wollte. Tomas konnte sein Debütrennen im Porsche Carrera Cup Deutschland als 17 beenden und konnte mit dieser Leistung auch sehr zufrieden sein, da er sich von Freitag bis Sonntag stetig verbesserte.
Auch wenn der Saisonabschluss für das Porsche Team Aust Motorsport nicht den Vorstellungen entsprechend war, freut sich das Team auf die neue Saison 2012, in der Teamchef Frank Aust mehrere Porsches einsetzen möchte.
Hochmotiviert und bester Laune reiste der Meisterschaftsführende Elia Erhart in die Magdeburger Börde, um die zwei letzten Läufe vor dem Saisonfinale in Hockenheim zu bestreiten. Neben ihm ging auch der 22-jährige Felipe Fernandez-Laser nochmals im Seat Leon Supercopa für das Team Aust Motorsport an den Start.
Das Qualifying wurde bis zwei Minuten vor Schluss von Erhart dominiert, der sich aber dann doch mit einem zweiten Startplatz für das erste Rennen in Oschersleben am Samstagnachmittag zufrieden geben musste. Bei schönstem Wetter fiel nur wenige Stunden nach dem Qualifying der Startschuss für das erste Rennen des Wochenendes. Felipe, der von der neunten Position aus ins Rennen ging, konnte seinen Platz in der Startphase verteidigen und wurde erst nach der Hälfte des Rennens von einem Kontrahenten attackiert und nach einem längeren Zweikampf überholt. Für Elia Erhart verlief das Rennen besser: Mit einem perfekten Start überholte er den Sieger des Qualifyings und übernahm damit souverän die Führung des Starterfelds. Diese wurde ihm über das gesamte Rennen auch nicht mehr streitig gemacht; mit konstant sehr guten Rundenzeiten baute er die Führung auf seinen Verfolger immer weiter aus und überquerte nach 18 gefahrenen Runden mit einem Vorsprung von 3,7 Sekunden die Ziellinie. Die Weichen waren somit in Richtung vorzeitigem Meistertitel gestellt. Felipe verlor über die Renndistanz leider einen weiteren Platz und fuhr als Elfter ins Ziel.
Nach einem enttäuschenden ersten Rennen am Samstag, ging Felipe am Sonntagmorgen vom elften Startplatz aus in das zweite Rennen des Seat Leon Supercopas. Auch Elia Erhart hatte sich für das zweiten Rennen einiges vorgenommen, schließlich hatte er die Möglichkeit als Seat Leon Supercopa Meister 2011 aus dem Auto zu steigen. Wie gewohnt starteten die ersten Sechs des ersten Rennens in umgekehrter Reihenfolge im zweiten Rennen. Der Startschuss fiel und Elia Erhart konnte seinen sechsten Startplatz in der ersten Kurve gut gegen seine Kontrahenten verteidigen. Felipe gelang ein Traumstart und fuhr schon nach der ersten Runde auf dem achten Platz. Auch Elia konnte innerhalb der ersten Runde zwei Plätze gut machen und fuhr auf einem sicheren vierten Platz. Mit tollen Rundenzeiten kamen beide Fahrer des Teams Aust Motorsport ihren vorfahrenden Kontrahenten immer näher. Felipe attackierte den auf Platz sieben fahrenden Konkurrenten und überholte diesen mit einem tollen Manöver in der sechsten von 18 Runden. Nach der Freude über das tolle Überholmanöver von Felipe kam es zu einer Schrecksekunde für das Team um Frank Aust: Der Verfolger von dem Meisterschaftsführenden Elia machte einen folgenschweren Fahrfehler und rutschte dem Franken ins Heck sodass dieser sich anfing zu drehen und nur knapp einen Einschlag verhindern konnte. Durch diesen Zwischenfall verlor Elia zwei Plätze und hatte von da an schwer mit seinem beschädigten Auto zu kämpfen. Glücklicherweise konnte Erhart das Rennen bis zum Schluss weiterfahren und somit wertvolle Punkte für den fünften Platz sammeln. Felipe konnte mit seinem Rennen auch mehr als zufrieden sein: Als Elfter gestartet und als Siebter die Ziellinie überquert ist eine tolle Motivation für die letzten beiden Läufe in Hockenheim Mitte Oktober. Nachträglich wurde der Sieger des zweiten Rennens aus der Wertung genommen, da bei der obligatorischen technischen Nachuntersuchung am Fahrzeug eine Reglementwidrigkeit festgestellt wurde. Demnach rutschte Elia vor auf den vierten Platz und Felipe konnte sich über einen sehr guten sechsten Platz freuen.
Das Team Aust Motorsport ist sehr zufrieden mit seinen Fahrern und freut sich auf ein spannendes Saisonfinale in Hockenheim, das sie mit einem Sieg der Meisterschaft krönen wollen.
Durchwachsenes Wochenende für das Porsche Team Aust Motorsport
Beim achten Lauf des Porsche Carrera Cup in Oschersleben musste das Team Aust Motorsport auf seinen Stammfahrer Norbert Siedler verzichten. Da der Österreicher aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Magdeburger Börde reisen konnte, wurde der cuperfahrene Philipp Wlazik als Ersatzfahrer herangezogen. Der 24-jährige Gladbecker startete schon in den Saisons von 2006 bis 2010 im schnellsten Markenpokal Deutschlands. 2011 fährt er einen Porsche 911 GT3 R in der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. Für das Team Aust Motorsport und ihren starken Partner Ruville war Philipp demnach der geeignete Mann, um den Porsche im vorletzten Lauf der Saison zu pilotieren.
In dem stark besetzten Porsche Carrera Cup Deutschland war es für Philipp im Qualifying zunächst eine Herausforderung sich vom GT3 R auf die Cup-Version umzustellen. Nach einem sehr engen Zeittraining hieß es schlussendlich Startplatz 13 für das Rennen am Sonntagmorgen.
Zuversichtlich und mit einem neuen Setup ging es Sonntag in die Startaufstellung des 8. Laufs des Porsche Carrera Cup Deutschland. Das Team um Frank Aust wartete wie gewohnt in der Startaufstellung auf ihren Ruville Porsche, doch schon von weitem mussten sie feststellen, dass mit dem Porsche 911 GT3 Cup Wagen etwas nicht in Ordnung war: Auf dem Weg in die Startaufstellung war der Wasserschlauch, der für die Kühlung des Motors zuständig ist, gerissen. Das Team reagierte schnell und schob das qualmende Fahrzeug aus der Startaufstellung in die Box zurück, um das Problem noch vor Rennstart zu lösen. Auch die Verantwortlichen von Porsche begutachteten die Schwachstelle des Materials und halfen dem Team bei der Reparatur. Das Starterfeld ging in die Einführungsrunde während das Team Aust Motorsport am Porsche noch letzte Reparaturarbeiten leistete. Leider war es nicht möglich gleich nach dem Rennstart aus der Boxengasse zu starten, aber mit einer Runde Rückstand gelang es dem Team um Frank Aust den Ruville Porsche doch noch auf die Strecke zu schicken. Dieser Zwischenfall zeigte einmal mehr wie gut das Team Aust Motorsport zusammenarbeitet und schnell unvorhergesehene Probleme lösen kann. Nach acht gefahrenen Runden entschied sich Teamchef Frank Aust dennoch dazu das Rennen vorzeitig zu beenden, um gegebenenfalls Folgeschäden für das Saisonfinale in Hockenheim zu verhindern. Obwohl das Wochenende für das Porsche Team Aust Motorsport alles andere als gut verlief, schaut der Teamchef zuversichtlich in Richtung Saisonfinale. Mit neuen Erkenntnissen und reichlich gewonnener Erfahrung wird Stammfahrer Norbert Siedler Mitte Oktober wieder den Ruville Porsche pilotieren und vielleicht noch einmal an seinen Erfolg vom Nürburgring anknüpfen.
Bei ungewohnt schönem Wetter ging es am Samstagmorgen für die 16 Fahrer des Seat Leon Supercopas darum, den 3,629 Kilometer langen Grand Prix Kurs des Nürburgrings schnellstmöglich zu umfahren. In den 30 Minuten Qualifying konnte Elia Erhart den vierten Platz, Michal Slomian den sechsten und Jörn Heuberg den 14. Platz herausfahren. Diese Reihenfolge änderte sich allerdings nach einer Entscheidung der Rennleitung. Die Herren sahen es als erwiesen an, dass Elia Erhart eine Gelbphase missachtet hatte. Schlussendlich wurde Erhart auf Platz neun zurückversetzt und Slomian rutschte auf den fünften Startplatz vor.
Leider zeigte sich das Wetter am Nachmittag nicht mehr von seiner schönen Seite: Bis 20 Minuten vor Rennstart regnete es in Strömen, was die Teams dazu zwang die Regenreifen aufzuziehen. Der Start in die Einführungsrunde versetzte das Team um Frank Aust in Schrecken: Der junge Pole Michal Slomian konnte aufgrund eines Getriebefehlers den ersten Gang nicht einlegen und blieb auf seinem Startplatz stehen, sodass das gesamte Fahrerfeld an ihm vorbeizog. Glücklicherweise konnte er zwar doch noch losfahren, musste aber laut Reglement vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen, da das gesamte Starterfeld bereits an ihm vorbeigefahren war. Das Team Aust Motorsport war trotzdem zuversichtlich, da Slomian bekannt für seine spektakulären Aufholjagden ist.
Wie vorhergesehen machte Slomian schon am Start zwei Plätze gut. Auch Elia erwischte einen guten Start und fuhr direkt nach dem Start schon auf dem siebten Platz. Heuberg konnte ebenfalls einen Platz gewinnen und fand sich nach dem Start auf dem 13. Platz wieder. Slomian setzte seine Aufholjagd fort und kämpfte sich mit einem spektakulären Husarenritt durch das Mittelfeld. 13 Runden vor Schluss fuhr er bereits auf dem siebten Platz. Auch Elia Erhart gewann einen harten Zweikampf und fuhr vor Slomian auf dem sechsten Platz. Nachdem Erhart auch den auf Platz fünf liegenden Kontrahenten überholen konnte, schloss er mit einer Sektorbestzeit nach der anderen schnell auf den Viertplatzierten auf. Sieben Runden vor Schluss konnte er auch diesen Konkurrenten mit einem perfekten Überholmanöver kassieren und den Drittplatzierten unter Druck setzen. Erhart fuhr sehr clever und begnügte sich letztendlich mit dem vierten Platz um nicht seine kostbaren Punkte zu riskieren. Slomian überquerte als Siebter die Ziellinie und konnte trotz seines Startpechs einige Punkte für die Meisterschaft dazugewinnen. Jörn Heuberg beendete sein erstes Seat Leon Supercopa Rennen als Zwölfter und freute sich schon auf den zweiten Lauf am Sonntagmorgen.
Das zweite Rennen des Seat Leon Supercopas startete am frühen Sonntagmorgen bei schönstem Wetter. Elia startete das zweite Rennen vom dritten Startplatz aus, Michal Slomian ging vom siebten Platz aus ins Rennen und Jörn Heuberg vom zwölften Startplatz. Slomian und Heuberg verloren beim Start jeweils eine Position, die sie aber im Laufe des Rennens wieder zurückgewinnen konnten. Erhart konnte seine dritte Position verteidigen, wurde allerdings im ersten Drittel des Rennens gewaltig unter Druck gesetzt. Erhart behielt im Gegensatz zu seinem Kontrahenten einen kühlen Kopf und verteidigte seine Position. Nachdem sein Verfolger einen gravierenden Fehler machte und ausfiel, konnte Erhart schnell auf die Führenden aufschließen und saß mit einem Rückstand von 0,5 Sekunden dem Zweitplatzierten im Nacken. Leider fand Erhart keine Möglichkeit zu überholen und musste sich schlussendlich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben. Michal Slomian konnte noch bis auf den fünften Platz vorfahren und Jörn Herlein überquerte die Ziellinie als zufriedener Elfter.
Obwohl Elia an diesem Wochenende kein Rennen für sich entscheiden konnte, baute er seine Führung im Gesamtklassement auf 154 Punkte aus. Michal Slomian ist nach einem Pechwochenende mit insgesamt 108 Punkten zwar auf den sechsten Platz zurückgefallen, blickt aber zusammen mit dem Team Aust Motorsport zuversichtlich auf das vorletzte Rennwochenende im September in Oschersleben.
Erstes Podium für das Porsche Team von Aust Motorsport
Nach einer kurzen Sommerpause trafen sich die Fahrer des Porsche Carrera Cup Deutschland zum siebten Lauf am Nürburgring. Pünktlich zum Beginn des Qualifyings zeigte sich das Eifelwetter wieder einmal von seiner nassesten Seite. Norbert Siedler platzierte den Ruville Porsche 13 Minuten vor dem Ende der ersten Qualifying-Session auf einem hervorragenden zweiten Platz und konnte bei immer stärker werdendem Regen sicher sein, dass er sich mit dieser Zeit für die zweite Runde um die Top Ten Platzierung qualifiziert hatte. Nach einer fünfminütigen Pause ging es für die zehn schnellsten Fahrer um die Top Ten Startaufstellung für das Rennen am Sonntag. Der Regen hielt weiterhin an und bescherte den Zuschauern spektakuläre Driftszenen. Fünf Minuten vor Schluss fuhr Norbert seine erste gezeitete Runde mit der er sich auf dem dritten Platz einreihte. Aufgrund der sehr nassen Strecke und der vielen Ausrutscher konnte er seine Zeit nicht mehr verbessern und sicherte sich schlussendlich den fünften Startplatz für das Rennen.
Bei trockenen Bedingungen ging der Österreicher Nobert Siedler vor 86.500 Zuschauern aus der dritten Startreihe ins Rennen. Das Team Aust Motorsport, und vor allem auch ihr starker Partner Ruville, hofften auf den ersten Podestplatz für den blau-weißen Ruville Porsche. Mit einem sehr guten Start konnte Siedler seinen fünften Startplatz vor seinen Verfolgern verteidigen. Diese ließen allerdings nicht locker und setzten Norbert Siedler über zehn Runden stark unter Druck. Der erfahrene Cup Pilot blieb trotzdem hochkonzentriert und profitierte von einem kleinen Fehler des Viertplatzierten. Auf Platz vier liegend machte Norbert weiter Druck und fuhr hochkonzentriert sein Rennen weiter, ohne sich von seinen schnellen Verfolgern aus dem Konzept bringen zu lassen. Sein Kampfgeist wurde kurz vor Ende des Rennens erneut belohnt, als ein vor ihm liegender Kontrahent mit einem Reifenschaden ausschied. „So ist das eben im Motorsport; am Lausitzring waren wir vom Pech verfolgt und heute hatten wir eben Glück“, strahlt Teamchef Frank Aust. „Ich bin sicher, dass Norbert sein Können beim nächsten Rennen wieder unter Beweis stellen wird.“
Das Team um Frank Aust und der Hauptsponsor Ruville waren mächtig stolz, als sie ihren Fahrer auf dem Podium des siebten Laufs stehen sahen und freuen sich nun umso mehr auf die zwei letzten Rennen in Oschersleben und Hockenheim.
In knapp sechs Wochen wird der vorletzte Lauf des Porsche Carrera Cups vor den Toren Magdeburgs ausgetragen. Das Team Aust Motorsport möchte natürlich auch dort wieder ihrem Fahrer Norbert Siedler auf dem Podium zujubeln.























