4. Lauf des Seat Leon Supercopas im Rahmen des 24h-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring

Bei trockenen Bedingungen ging es für die 15 Teilnehmer des Seat Leon Supercopas am Donnerstagnachmittag zum ersten Zeittraining auf die 25,378km lange Strecke. Viele nutzten dieses erste Training, um die anspruchsvolle Strecke besser kennenzulernen und um sich dann im zweiten Zeittraining auf eine schnelle Runde zu konzentrieren.

Das Wetter spielte im zweiten Zeittraining am Freitagvormittag die Hauptrolle und so ging die Strategie vieler Fahrer, die Zeiten aus dem ersten Qualifying zu verbessern, leider nicht auf. Die Fahrer des Teams Aust Motorsport fuhren trotz des sehr starken Regens am Freitag im zweiten Training raus, um ein besseres Gefühl für die Strecke zu bekommen. Am Samstag ging es dann für die Fahrer von Frank Aust wie folgt in das vier Runden lange Rennen durch die „Grüne Hölle“: Felipe Fernández Laser fünfter Startplatz, Michal Slomian siebter und Elia Erhart vom zehnten Startplatz. Die Strecke war anfangs trotz Nieselregen vollständig getrocknet, aber schon nach der Einführungsrunde kamen einige Fahrer rein, um auf Regenreifen zu wechseln, da der Regen immer stärker wurde. Die drei Fahrer von Aust Motorsport entschieden sich auf Slicks das Rennen fortzuführen und somit keine Zeit für einen Boxenstopp zu verlieren. Mit einem sehr guten Start konnte man Felipe Fernández schon nach der ersten Runde auf dem zweiten Platz wiederfinden, doch aufgrund des vielen Wassers auf der Strecke verlor der junge Uelzener in der zweiten Runde sein Auto und konnte einen Unfall nicht mehr verhindern. Slomian behielt trotz der sehr schwierigen Bedingungen einen klaren Kopf und brachte das Kunststück fertig, auf Slicks als Erster das anspruchsvolle Rennen zu beenden. Elia Erhart, der von der zehnten Startposition ins Rennen ging, hielt sich aus harten Zweikämpfen raus und fuhr in Hinblick auf wertvolle Meisterschaftspunkte. Als Vierter überquerte er die Ziellinie und übernimmt hiermit die Führung in der Meisterschaft vor Shane Williams.

Insgesamt war es trotz der Wetterkapriolen ein gelungenes Wochenende für das Team um Frank Aust. Schon am kommenden Wochenende hat Elia Erhart am Norisring die Chance seine Führung auszubauen. Auch Michal Slomian wird in der Meisterschaftswertung nach diesem tollen Wochenende noch ein Wörtchen mitreden.

Porsche Carrera Worldcup – das größte Porsche Rennen der Welt

Das Team Aust Motorsport und sein starker Partner Ruville freuten sich sehr auf das erste Porsche World Cup Rennen im Rahmen des 24h Rennens auf dem Nürburgring. Der sehr erfahrene Nordschleifenliebhaber Jan-Erik Slooten hatte im Qualifying leider mit den vielen eher unerfahreneren Nordschleifenfahrern zu kämpfen und kam aufgrund einiger Unfälle und viel Verkehr nicht dazu eine schnelle Runde zu komplettieren. Schlussendlich konnte er sich mit seiner Zeit auf dem 16. Platz in der zweiten Startergruppe qualifizieren.

Das Rennen startete am Samstag um 11:20 Uhr bei starkem Regen. Jan-Erik hatte einen sehr guten Start und konnte gleich zu Beginn acht Plätze gut machen. Das Team um Frank Aust freute sich sehr, dass der 26-jährige den Start und auch die erste gefährliche Kurve bei den schlechten Streckenbedingungen und den vielen Autos unversehrt hinter sich bringen konnte. Doch leider kam es gleich nach der Start-Ziel-Geraden in der Castrol-Schikane zu einem Feindkontakt: Ein Konkurrent drehte den von Aust Motorsport eingesetzten Porsche, zwei weitere Fahrer konnten dem querstehenden 911 GT3 Cup nicht mehr ausweichen und touchierten das Heck. Somit war eine Weiterfahrt nicht mehr möglich und Jan-Erik Slooten musste sein Rennen schon in der ersten Runde beenden.

Nach diesem Pech gab es für das Team auch einen Lichtblick: Der Stammfahrer von Aust Motorsport, Norbert Siedler, konnte wichtige Fahrermeisterschaftspunkte für den Porsche Carrera Cup Deutschland sammeln. Mit einer perfekten Fahrt durch die „Grüne Hölle“ wurde er Zweiter im erstmals ausgetragenen Porsche World Cup Rennen.

Das Porsche Team Aust Motorsport wird nun viel Arbeit haben den Porsche für das kommende Rennwochenende am Norisring in Nürnberg wieder aufzubauen. Doch hochmotiviert und voller Hoffnung werden sie es rechtzeitig schaffen den Boliden für ihren Fahrer Norbert Siedler wieder bereit zu haben. Dann heißt es wieder Daumen drücken für das von Ruville unterstützte Team Aust Motorsport und Norbert Siedler für die Jagd nach wichtigen Meisterschaftspunkten.

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