
Einschlag im Kühlergrill beendete Siegträume
Im sechsten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring startete das Motorsportteam Aust am vergangenen Wochenende. Frank Aust und die Stammfahrer Michael Eichhorn und Jörn Heuberg gingen mit vollem Tatendrang in die morgendliche Qualifikation. In der mit acht Teilnehmern wieder stark besetzten Klasse V4 bis 2500 ccm konnte man sich auf Platz vier in die Startaufstellung einreihen. Startfahrer Jörn Heuberg fuhr souverän die ersten Runden um die Nürburg. In Runde sechs stieg die Kühlertemperatur erheblich an und ein unfreiwilliger Boxenstopp musste eingeschoben werden. Ergebnis war ein defekter Kühler aufgrund zweier Einschläge, wobei es sich um Teile einer zerborstenen Alufelge, welche auf der Strecke lagen, handelte. Die Trümmer zerschlugen den Kühler in blieben darin stecken. Ein neuer Kühler samt Flüssigkeit musste gewechselt werden. Nach fast 45 Minuten in der Box stehend fuhr Michael Eichhorn als Zweiter des Trios wieder los. Nach acht Runden, ohne weitere Vorkommnisse, stieg Teamchef Frank Aust zum Endspurt ins Cockpit. Eine dreiviertel Stunde vor Schluss hatte der bis dato Sechsplatzierte eine Unfall im Bereich Wehrseifen und fiel aus. Dadurch rutschte man bis auf Platz sechs vor. Schlussfahrer Aust nach Überqueren der Ziellinie: „Heute wäre echt mehr drin gewesen. Shit happens. In zwei Wochen greifen wir eben wieder nach dem Podium.“
Verfasser: Oliver Kollek