Berichte 2008
11. VLN Lauf 9.November 2008
Platz 4 beim Saisonabschluß
Trotz typischem Novemberwetter in der Eifel, konnten die Piloten Frank Aust / Michael Eichhorn den BMW 130i auf Platz vier in der Klasse V5 bis 3000ccm ins Ziel bringen. Die bizarren Witterungsumstände verlangten von den beiden Fahrern ihr ganzes Können , es hiess trotz Tracktionskontrolle das Auto auf Öl verschmierter, regennasser Fahrbahn am Limit zu bewegen. Startfahrer Eichhorn absolvierte seinen Stunt mit der gleichen Konzentration wie Aust nach dem Fahrerwechsel, ein kurzes nach tanken 25 Min vor Schluss und man konnte sich auf Platz vier freuen. 4.Platz von 9 Startern in der Gruppe V5 und der 60. Platz im Gesamt von 116 Teilnehmer. Das Team hat wie immer tadellos gearbeitet und somit zu diesem Ergebnis beigetragen.Aust und Eichhorn freuen sich schon jetzt auf die Saison 2009, und wollen dann dieses Ergebnis noch verbessern, so dass sie in der Gesamtwertung ein Wörtchen mitreden können.
10.VLN Lauf 23.10.2008
Der veranstaltende MSC Münster rechnet mit einem Teilnehmerfeld von über 200 Fahrzeugen, unter diesen sind auch zwei aus dem Aust Motorsport Team genannt. Startnummer 607 / BMW 318 TI in der Klasse V2 und unter 521 / BMW 130i in der Klasse V5.
Beide Fahrzeuge gingen anstandslos durch die technische Abnahme, so dass am Samstagmorgen um 09.30 Uhr das Zeittraining aufgenommen werden konnte.
Die Fahrer konnten sich in ihrer Klasse qualifizieren.
Der Start um 13.00 Uhr erfolgte reibungslos, bis um 15.09 Uhr zu einer Berührung zwischen der Startnummer 123 und 607 kam, Grund dessen war für eine beide Beteiligten eine Weiterfahrt nicht mehr möglich.
Eichhorn / Becker im BMW 130 i, absolvierten das Rennen ohne Vorkommnisse, mit einer schnellsten Runde von 10.09. Sie beendeten den 10.VLN Lauf als 72 ter von 187 Teilnehmer.
9. Lauf vom 11.Oktober 2008
Aufgrund starken Nebels rund um die Nordschleife, musste das auf 8:30 Uhr angesetzte Zeittraining nach hinten verschoben werden.Bis sich der Nebel so weit gelichtet hatte, dass das Training starten konnte, war es 11:36 Uhr. Dieses wurde von 90 auf 60 Min. verkürzt.
Der Start des Rennens wurde daraufhin auf 14:55 Uhr festgelegt, die Distanz von 4 h auf 3:05 h. reduziert. Bei strahlendem Sonnenschein wurden mehr als 75% der Renndistanz gefahren, so dass das Rennen gewertet werden konnte.
Durch Umstrukturierung der Klassen, musste sich Startfahrer Eichhorn in der ersten Startgruppe behaupten. Nach planmäßigen Boxenstopps und 13 Runden wurde dann ein Fahrerwechsel absolviert. Michael Eichhorn tauschte das Lenkrad mit Frank Aust, dieser fuhr dann den letzten Drittel des Rennens.
Man erreichte folgende Platzierungen in der KlasseV5, 10ter von 15, im Gesamtklassement 104ter von 205 Startern.
07. Lauf 19.07.2008
Wetterkapriolen zum 6 Std. Rennen.
Von 207 gestarteten Fahrzeugen kamen 133 nach sechs Stunden in Wertung ins Ziel. Wechselhafte Witterungsbedingungen mit starkem Regen auf unterschiedlichen Teilstücken der knapp 25 km langen Nordschleife, forderten den Fahrern und Mechanikern einiges ab. Es hiess, das Fahrzeug, welches mit Slicks an den Start ging, auf der Piste zuhalten. Dies gelang Startfahrer Eichorn gut. Auf der Döttinger Höhe gab es beim Piloten Heiler, auf Grund von Aquaplaning einen AHA-Effekt, was zu einen nicht unerheblichen Anstieg seines Adrenalinspiegels führte. Mit diesen Anhaltspunkten stieg Fahrer Becker ein und pilotierte den BMW 130 genauso souverän und unfallfrei über die Strecke. Mit dem 97. Platz in der Gesamtwertung und einer schnellsten Runde von 10.29 Min. waren Fahrer und Mechaniker ungetrübt zufrieden.
06. Lauf 05.07.2008
Gute Platzierung im Mittelfeld
Im Vorfeld des anstehenden Laufes wurde das Fahrwerk modifiziert. Ebenso wurde die Bremsperformance optimiert, was den Piloten Eichhorn und Becker im Handling des Fahrzeuges sehr entgegen kam. Startfahrer Michael Eichhorn spulte eine Runde nach der anderen ab, bis dann um 14.10 Uhr der Funkspruch " Reifenschaden vorne links-Höhe Karussell " kam. Mit aufgelöstem Reifen und auf Felge fahrend erreichte er die Box. Die Reparaturpause wurde zum tanken und Fahrerwechsel genutzt. Helmut Becker griff anschliessend ins Lenkrad und jagte der "verlorenen" Zeit hinterher. Mit Ausdauer und sich kontinuierlich verbessernden Rundenzeiten konnte der 88.Platz im Gesamtklassment belegt werden. Die Bestzeit lag bei 10.18.049 in Runde vier.
05. Lauf 21.06.2008
Aust-Motorsport setzt zum 05.VLN Lauf den BMW 130i / E87 ein. Die beiden Piloten Michael Eichhorn und Helmut Becker nutzten das Qualy, bei dem es leicht regnete und dieses daher mit Regenreifen gefahren werden mußte, um das Fahrzeug kennenzulernen. In anschliessenden Rennen konnten die beiden Fahrer ihre Rundenzeiten kontinuierlich verbessern, was mit einer schnellsten Runde von 10.23 Min. belohnt wurde. Die Zieldurchfahrt wurde als 91. im Gesamt von 191 Startern protokolliert. Mit diesem Ergebnis war man zufrieden, denn es war vorrangig sich mit der neuen Technik vertraut zu machen.
24H Rennen 22.05.-25.05.2008

Aust-Motorsport setzt zum 24H Rennen beide BMW´s ein
BMW 318 TI compact
4 Erstabsolventen. Die Fahrer Michael Eichhorn, Jan Heiler, Karsten Schreyer und Bernhard Christ bestreiten zum ersten mal das 24H Rennen. Alle vier lagen beim Zeittraining am Freitag in einem Zeitfenster von 10 sec., und waren mit dem Rennauto sehr zufrieden. Durch einen Verschalter gegen 20 Uhr, einer anschließenden Kurzüberprüfung, stand fest, der Motor ist defekt.Den Mechanikern des Teams Aust blieb nichts anderes übrig, als die erste Nachtschicht dieses Wochenendes einzulegen und einen anderen Motor einzubauen. Am Samstag morgen um 08.30 Uhr war es dann soweit, das Fahrzeuge wurde das erste Mal zum warm laufen lassen gestartet, die Mechaniker haben wieder 100%ige Arbeit geleistet, es wurde kein Mangel mehr festgestellt. Es ging in die Startaufstellung, das Fahrzeug lief ohne weitere Probleme. In Runde 42 leichter „Feindkontakt“, bei einem kurzen Stopp in der Box wurde nur ein leichter Blechschaden im rechten hinteren Seitenteil festgestellt und das Rennen fortgesetzt. In der Nacht setzte Regen ein, was zu einem außerplanmäßigen Stopp in Runde 56 führt, es wurde auf Regenreifen gewechselt. In Runde 105, Wechsel der vorderen Bremsbeläge, tanken und Fahrerwechsel in 3,14 Min.. Zieldurchfahrt des BMW 318 TI, mit einer schnellsten gefahrenen Zeit von 11.14 in Runde 113, in der Klasse V2 als 5ter von 10 Startern und als 81ter im Gesamtklassment von 230 Startern.Dieses Ergebnis war für die Fahrer, die sich hervorragend ergänzten, ein ausserordentliches Ergebnis, denn nicht jeder kommt beim ersten Einsatz – ohne Ausfall, ob durch Unfall oder technischen Defekt – ins Ziel.
BMW M3
Der irreparable Motorschaden des Teams Wagenstetters am BMW 840 CI ( Startnr.18 ) führte dazu, dass der BMW M3 ( Startnr.215 ) in Zusammenarbeit der Teams Aust und Wagenstetter zum Einsatz kam. Das Fahrzeug wurde beim Abendtraining von den Fahrern Martin Wagenstetter, Werner Lenz, Mirco Schultis und Paul Hulverscheid auf Reifen und Fahrwerkseinstellungen getestet. Anschliessend mit einem positiven Gesamteindruck in der Box abgestellt, was den Mechanikern beider Teams noch blieb waren Arbeiten am Getriebe und den Stoßdämpfern. Auf Grund eines Unfalls in der Nacht auf Sonntag, stand das Fahrzeug knapp 2 Std. in der Box. Der BMW M3 konnte das Rennen mit einer schnellsten gefahrenen Zeit von 10.19 in Runde 6, in der Klasse V5 als 8ter von 16 Startern und als 98ter im Gesamt- klassment beenden.
Zum Team :
Wir nehmen diese Möglichkeit wahr, und bedanken uns bei allen Mechanikern und Helfern für den 100 prozentigen Einsatz. Ohne jeden einzelnen von euch, wäre bzw. ist so ein Event wie das 24H Rennen nicht denkbar.
Vorbereitungen für das anstehenden 24h Rennen
Zwischen den einzelnen VLN Läufen wurde mit viel Schwung, Arbeitseinsatz und Elan der neue Auflieger fertig gemacht. Die Umbauarbeiten nahmen kostbare Zeit in Anspruch, daher wurde das Team geteilt, die einen bereiteten die beiden BMWs vor, die anderen den Auflieger, mit vereinten Kräften hat man das gesetzte Ziel erreicht. Man war am Montag Vormittag zur Abfahrt bereit. Beide Einsatzfahrzeuge sind bestens vorbereitet und warten auf ihren Einsatz beim diesjährigen 24H Rennen.
04. Lauf 10.05.2008
Der vierte VLN Lauf wurde als Test für die anstehenden 24H Rennen verwendet, ich der Hoffnung, das jeder Teilnehmer der VLN genauso denkt und nicht wie die vorhergehenden Rennen ohne Kopf und Verstand über die Piste gedonnert wird. Man hatte ein flaues Gefühl in der Magengegend, ob das Auto hält, ob die anderen etwas aufpassen und ob man ohne "Schrott" nach Hause fahren konnte. Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt, man kam mit dem BMW 318 TI, heile und in Wertung, was für die beiden Fahrer Michael Eichhorn und Jan Heiler wichtig war, an. Für den BMW M3 war der ein erneuter Einsatz noch nicht denkbar.
03. Lauf 25.04.2008
Da der BMW M3 zur Reparatur in der Werkstatt stand, wurde an diesem Wochenende nur mit einem Fahrzeug die VLN bestritten. Die beiden Fahrer Michael Eichhorn und Jan Heiler konnten sich das Fahr-zeug teilen und hatten Spaß dabei. Die Rundenzeiten wurden kontinuierlich verbessert. Was eine Bestzeit von 10,35 Min ergab, die vom Piloten Eichhorn in den Asphalt gebrannt wurde.
02. Lauf 12.04.2008
Nach der langen Winterpause freute man sich auf den ersten richtigen Lauf zur VLN. Beide BMW waren für ihren Einsatz bestens vorbereitet.Die Startfahrer Michael Eichhorn und Rene Wolff leisteten gute Arbeit und waren mit den Fahrzeugen zufrieden. Nach 2 Stunden wurden die obligatorischen Boxenstops eingelegt die zum tanken und Fahrerwechsel beim BMW 318 TI genutzt wurden. Als zweiter Fahrer im 318er stieg Rene Wannags als Rookie ein, leider sollte er nicht weit kommen in der 6.Runde schlug er ein. Der Unfall zog aber keine körperlichen Folgen für Rene Wannags mit sich. Ebenso ergibt es Rene Wolff in seiner 9.ten absolivierten Runde. Gleiche Stelle, gleiches Pech, gepaart mit dem gleichen Namen.
01. Lauf 28.03.2008 ( abgesagt )
Auf Grund heftigen Schneefalls und fallenden Temperaturen, wurde nach einer Ortsbegehung am Donnerstag den 27.03.2008, durch die Verantwortlichen der VLN und Nürburgring AG, der Veranstaltung abgesagt.
Test - Einstellfahrt 15.03.2008
Am Samstag den 15.03.2008 fand die offizielle Test- und Einstellfahrt zur VLN Saison 2008 auf dem Nürburgring statt. Beide Fahrzeuge BMW M3 und BMW 318 TI kamen zum Einsatz. Die in der Winterpause geleisteten Arbeiten wurden auf ihre Eignung geprüft. Was für die Mechaniker des „Aust-Motorsport“ Team noch blieb, waren einige Feinabstimmungen an den Boliden. Die Fahrer waren mit den ihnen bereit gestellten Fahrzeugen mehr als zufrieden .
24H Rennen Dubai 10.-12.01.2008

Als Fahrer im Team „Epping-Motorsport“ flog Frank Aust mit großen Erwartungen und Vorfreude auf dieses Event am 08.01.2008 nach Dubai. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs ging’s an die Strecke, um einige Testrunden mit dem privaten Fahrzeug zur Streckenbesichtigung zu absolvieren. In dieser Zeit, wurde das Rennfahrzeug ein Renault Clio, von den Teammechanikern aus dem Container ausgeladen. Was nun folgte, widersprach jeder „Vorbereitung eines Rennfahrzeuges durch den Anbieter“. Es ging die Feuerlöschanlage hoch, der Innenraum des Rennautos vor bis in jede kleine Ecke mit Löschschaum ausgefüllt, es wurde alles wieder gereinigt, doch kaum war der Schaden behoben und einige Stunden ins Land gezogen, das gleiche Desaster wieder. Der Donnerstag - neuer Tag und neues Glück ??? Das Auto sprang nicht an, es wurde von den Mechanikern und „Fahrern“ angeschoben, jedoch ohne Erfolg. Ein anschließendes Anschleppen über einige Kilometer quer durchs Fahrerlager stellte auch nicht den erhofften Erfolg ein. Was blieb, es musste bzw. sollte ein neuer Anlasser eingebaut werden, wenn dann einer eingepackt worden wäre, was zu den Grundersatzteilen gehörte, denn man war ja nicht in Deutschland. Die Suche begann, nach endloser Zeit war irgendwo einer gefunden und eingebaut, aber das Qualifikationsrennen war vorbei, also mussten die 4 Fahrer, die sich den Clio teilten, am Freitag von ganz hinten starten und dem Feld hinterherfahren. Die Fehler am Fahrzeug blieben weiter bestehen, denn nicht der Anlasser war der springende Punkt, sondern die ganze Fahrzeugelektronik hatte einen Knacks. Dies führte zu erneuten „ Aussetzern „ und keine Zündung war mehr möglich. Als Krönung gab es dann noch ein Kabelbrand beim Fahrerwechsel zu verzeichnen. Das eine Problem zog das andere nach sich, es kam zu Unfällen, da die Bremsanlage auch nicht mehr 100%ig funktionierte, das Fahrzeug wurde dann im Einklang der 4 Piloten um 06.30 Uhr am Samstagmorgen in der Box – unfahrbar – abgestellt. 7 ½ Stunden vor Rennende.