Berichte 2006
28.Okt.2006: Aust-Motorsport startete zum 10.Lauf mit drei Fahrzeugen
Beim 31. DMV Münsterlandpokal des Motorsportclub Münster e. V. stellte das Motorsportteam AUST aus Rietberg am Samstag drei Boliden in die Startaufstellung. Das neue Fahrzeug ein BMW M3 wurde von Jan Heiler aus Walldorf und Werner Cleef aus Santa Ponsa (Mallorca) pilotiert. Oberste Devise war das Fahrzeug auf der Nordschleife kennen zu lernen und heile ins Ziel zu bringen. Beide Fahrer waren mit dem BMW sehr zufrieden und beendeten das Rennen mit Platz neun in der Klasse V5 bis 3000 ccm. Der BMW 318 ti compact, welcher von Robert Thiele aus Untergruppenbach vom Start aus gesteuert wurde hatte zu Beginn Probleme mit der Startelektrik. Nach der Einführungsrunde konnte man aber dem Feld hinterherfahren. In der vierten Umrundung schlingerte Robert Thiele beim Streckenabschnitt Brünnchen in der Kurve und schlug mit der Vorderfront in die Leitplanke. Er konnte das Fahrzeug zwar in die Box retten, aber eine Reparatur war nicht zu realisieren. Für Robert Thiele ganz besonders ärgerlich, da er beruflich nach Amerika auswandert und dieses sein vorerst letzter VLN-Einsatz war. Der dritte eingesetzte Ford Fiesta ST musste vom Startfahrer und Teamchef Frank Aust aus Rietberg vom Startplatz vier aus den Führenden in der Klasse SP2 bis 1600 ccm hinterherfahren. Auch der zweite Fahrer Rudi Rank aus Waldbröl konnte die Platzierung nicht ändern. Rudi Rank verlässt das Motorsportteam AUST, da er ein eigenes Team mit seinem Sohn Michael aufbaut. Frank Aust: „Ich bin mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden. Jetzt gilt es die Planung für 2007 anzugehen. Welche Fahrer und Fahrzeuge wir einsetzten, ist bis jetzt noch nicht ganz geklärt. Wir sind alle ganz heiß auf die nächste Rennsaison. Mein Dank gilt allen Teammitgliedern und Sponsoren. Ohne euch wäre das Ganze hier nicht möglich gewesen. Ich hoffe auf die gleiche Unterstützung im nächsten Jahr." Verfasser Oliver Kollek
17.Okt.2006: Doppeltes Pech am Wochenende, dicker kann es nicht kommen !!!
Schlimmer hätte es kaum kommen können für das Rietberger Motorsportteam AUST beim 30.DMV 250 Meilen Rennen.Beide eingesetzte Boliden sind nach wenigen Minuten mit Motorschäden ausgefallen.Der BMW 318 ti compact, welcher vom Startfahrer Martin Zybon aus Dortmund pilotiert wurde verschaltete sich in der zweiten Umrundung.In Höhe des Streckenabschnitts Bergwerk war für Martin Zybon Feierabend.Der zweite eingesetzte Ford Fiesta ST musste vom Startfahrer und Teamchef Frank Aust aus Rietberg in der vierten Runde ebenfalls mit einem Motorschaden unfreiwillig kurz vor der Touristikzufahrt zur Nordschleife geparkt werden.Die Fahrer mussten vom Team abseits der Strecke abgeholt werden.Der Fiesta konnte sofort vom Team geborgen werden.Der BMW musste erst nach Rennende von der schlecht zugänglichen Stelle auf halber Strecke abgeschleppt werden.Das Ganze beim vorletzten Rennen der Saison höchst ärgerlich.Hatte man doch beim Fiesta einen neuen Motor zur Saisonmitte eingebaut.Für das Team steht viel Arbeit in den nächsten Tagen ins Haus, da der letzte Lauf in vierzehn Tagen stattfindet.Hier will man mit dem Fiesta noch den Gesamtklassensieg einfahren.Die Chancen stehen aber gut.Frank Aust hierzu: „Der Frust sitzt schon sehr tief, aber „that`s racing“. Jetzt haben wir mit dem Fiesta beide Streichergebnisse schon ausgeschöpft.Beim letzten Lauf setzten wir zusätzlich ein BMW M3 mit zwei neuen Fahrern ein.Es muss und es wird weiter gehen.“ Verfasser : Oliver Kollek
01.Okt.2006: Aust-Motorsport behauptet Klassensieg in der SP 2
Mit dem zweiten Platz in der Klasse SP2 bis 1600 ccm am Samstag setzte das Rietberger Motorsportteam AUST um Frank Aust erneut eine gute Marke Richtung Klassengesamtsieg. Nach dem vorzeitigen Aus beim letzten Rennen wegen eines technischen Defektes, galt es nun verloren Boden wieder gut zu machen. Das Qualifikationstraining musste auf nasser Fahrbahn absolviert werden. Es hatte früh morgens geregnet. Somit war es extrem schwierig eine gute Zeit hinzulegen. Die Fahrer Frank Aust und Rudolf Rank stellten den Ford Fiesta ST zum Schluss mit Platz zwei in die Startaufstellung. Die Divise zu Rennbeginn lautete, den zweiten Rang zu sichern oder sogar ganz nach vorne zu fahren. Insgesamt starteten 186 Teams beim 38. ADAC Barbarossapreis. Zum Start des Rennens zeigte sich die Sonne wieder am Himmel und die Strecke trocknete langsam ab. Eine halbe Stunde vor Schluss plagte Rudi Rank plötzlich ein Krampf im Bein, so dass erneut ein Fahrerwechsel anstand. Frank Aust hierzu: „Ich bin froh, dass wir den zweiten Platz eingefahren haben. Jetzt noch zwei gute Rennen hinlegen und der Gesamtsieg ist drin.“ Der zweite eingesetzte BMW 318 ti compact startete vom elften Platz in der mit insgesamt 18 Teilnehmern besetzten Klasse V2 bis 1850 ccm. Am Ende belegte der BMW, welcher wieder von Robert Thiele aus Untergruppenbach und Martin Zybon aus Dortmund pilotiert wurde, den zwölften Rang. Verfasser : Oliver Kollek
26.Sept.2006: Glück und Pech lagen dicht zusammen beim 6 Std Rennen
Beim 6-Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf dem Nürburgring musste das Motorsportteam AUST um Frank Aust aus Rietberg die Hoffnung auf einen erneuten Sieg beim Langstreckenklassiker mit dem Ford Fiesta ST leider begraben.Nach etwa einer Stunde hatte Startfahrer Frank Aust an dem Streckenabschnitt „Fuchsröhre“ – während des Baus der Rennstrecke hat sich ein Fuchs für längere Zeit in eine der Kanalisationsröhren in diesem Bereich verkrochen - einen kapitalen Getriebeschaden am Fiesta zu verzeichnen.Frank Aust hierzu: „Schade, ich habe bis dato die Führung herausgefahren und dann der technische Ausfall.Pro Saison gibt es ja zwei Streichergebnisse,wollen wir hoffen, dass in den drei letzten noch ausstehenden Läufen nichts Gravierendes mehr passiert“ Beim zweiten eingesetzten BMW 318 ti compact lief es etwas besser. Das Fahrzeug startete in der stark besetzten Klasse V2 bis 1850 ccm mit insgesamt 22 Startern vom dreizehnten Platz. Durch konstante Zeiten konnte man einige Plätze gut machen.Leider wurde man während des Rennens von der Konkurrenz unsanft von der Strecke gedrängt.Die komplette rechte Seite war nach dem Einschlag verbeult.Fahrer Robert Thiele aus Untergruppenbach konnte aber weiterfahren.Ein Kontroll- check in der Box wurde aber vorsorglich eingelegt. Nach insgesamt vier Stunden Fahrzeit des BMW plagte Robert Thiele neben Problemen mit dem Funk auch Reifenprobleme und er kam erneut in die Box zum verfrühtem Stop.Schlussfahrer Martin Zybon aus Dortmund machte sich für die letzten zwei Stunden bereit.Ein Reifen war derart beschädigt, dass der Reifen keine Runde mehr gehalten hätte.Die verlorene Zeit galt es dann wieder aufzuholen.Am Ende kam man auf dem elftem Rang in der Klasse.Das lässt aber für die nächsten Läufe auf eine bessere Platzierung hoffen.Die Autos, sowie das gesamte Team sind zum 8. VLN Lauf am 30.09.06, nach der 5 wöchigen Pause voll montiviert und einsatzfähig.
08.Juli 2006: 5. VLN Lauf " Klassensieg in der SP 2"
Am Samstag beendete das Motorsportteam AUST den VLN-Lauf erfolgreich in der Klasse SP2 bis 1600 ccm mit dem Klassensieg.Nach dem hart erkämpften Sieg beim diesjährigen 24-Std-Rennen errang man nun den ersten Saisonsieg in der VLN. Bei der Veranstaltung des Dortmunder MC e.V.im ADAC starteten insgesamt 192 Fahrzeuge.Der fünfte Lauf der Saison wird als kurioses Rennen in die Geschichte der VLN eingehen, denn das auf vier Stunden angesetzte Rennen musste nach Unfällen gleich zweimal unterbrochen werden. Nach etwa 45 Minuten wurde auf Grund von Unfällen zum ersten Mal abgewunken. Die verunfallten Boliden mussten von der Rennstrecke geborgen werden. Die Rennleitung startete das Rennen eine Stunde später wieder. Nach nicht einmal sechzig Minuten folgte der nächste unfreiwillige Abbruch. Die Leitplanke ragte an einer Unfallstelle über die Strecke, so dass man aus Sicherheitsgründen gezwungen war, erneut die rote Flagge zu schwenken. Dank der hohen Sicherheitsstandards kam es bei den Zwischenfällen zu keinem Personenschaden. Die gesamte Fahrzeit aus allen drei Abschnitten betrug in der Summe mehr als 160 Minuten, so dass der Lauf voll gewertet wurde.Nach jedem Abbruch durfte an den Fahrzeuge geschraubt und getankt werden. Die jeweiligen Fahrer wechselten bei beiden Zwischenstopps vorzeitig die Cockpits. Der in der Klasse V2 bis 1850 ccm als zweites Fahrzeug eingesetzte BMW 318 ti Compact um die Fahrer Martin Zybon aus Dortmund und Robert Thiele aus Untergruppenbach erreichte einen hinteren Platz im Mittelfeld.Teamchef Frank Aust zum Sieg: „Neben Problemen mit einem defekten Stoßdämpfer und der Lichtmaschine beim Fiesta plagte uns ein personeller Engpass. Aber wir haben wieder bewiesen, dass wir siegen können.Wiederum bin ich sehr stolz auf die Leistung des Teams.“
23.Juni 2006: Sensationeller Klassensieg beim 24 Std.-Rennen
Beim 24-Stunden Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburg- rings errang das Team um Frank Aust, mit dem in Zusammenarbeit des Autohaus Kleine in Paderborn betreuteten Ford Fiesta ST, den Klassensieg in der Klasse SP2. Bei seiner sechsten Teilnahme als Fahrer vertraute er wieder auf die gleichen Piloten wie 2005. Rudi Rank ( Waldbröl ), Robert Thiele ( Untergruppenbach),Guy Hoffeld ( Luxemburg).Während des Qualifikationstrainings wurde die Boxencrew um 22.30 Uhr über Funk alamiert, denn der Fiesta stand in Breitscheid mit Getriebeschaden. In einer Sonderschicht bis morgens um sechs, wurde das Getriebe gewechselt. Man startete dann als Siebter von neun Fahrzeugen in das Rennen. Nach einem unverschuldeten Unfall in der Nacht musste der Fiesta von den Mechaniker repariert werden. Bis zum Morgen hatte man sich bis auf Platz 1 in der Klasse vorgekämpft, einen Fünf-Runden-Vorsprung auf den Zweitplatzierden heraus gefahren und nach 118 Umrundungen das Rennen ohne jegliche weitere Probleme mit dem Sieg und einen guten 64.Platz in der Gesamtwertung "nach Hause" gebracht. Der zweite eingesetzte Bolide, ein BMW 318 TI Compact, der in der Klasse V2 bis 1850 ccm als Zehnter von zwölf Startern mäßig ins Rennen ging, hatte Probleme mit der Lichtmaschine, welche kurz vor dem Rennen noch gewechselt wurde. Ein elektronischer Defekt zwang das Team zu einer erneuten Reparatur am Auto. Es handelte sich nur um einen " dummen Stecker ", der schadhaft war und unterhalb der Lichtmaschine sitzt. Die Fahrer Martin Zybon (Dortmund), Michael Rank (Morsbach), Klaus Ebbing (Borken), Ernst Berg (Prüm) beendeten das Rennen auf Paltz Acht und wurden in der Gesamtwertung mit Platz 96 geführt.Musikalisch wurde das Team von dem Fahrer Thiele organisiertem Elvis-Imitator L-Jay bei der Startaufstellung unterstützt. Teamchef Frank Aust nach dem Rennen: " Wir haben uns als Ziel gesetzt mit dem Fiesta zu gewinnen. Dass das aber tatsächlich eintritt, habe ich einzig und alleine dem gesamten dreißigköpfigen Team zu verdanken. Alle habe über die gesamte Distanz unmenschliches geleistet, jeder für jeden eingestanden und deshalb bedanke ich mich auf diesem Weg bei allen , die zu diesem Erfolg beigetragen haben,einschließlich den Sponsoren, Gönnern und Freunden!!!
05.Juni 2006: Vorbereitungen zum 24h-Rennen laufen auf Hochtouren
Die Vorbereitung zum 24h-Rennen sind im vollem Gange, der bei der letzten VLN Veranstaltung ramponierte BMW nimmt wieder normale Formen an, so dass dem Start der 4 Fahrern MARTIN ZYBON, MICHAEL RANK, KLAUS EBBING und ERNST BERG nichts mehr im Wege stehen wird. Der Fiesta ST ist mit dem etwas leistungsschwächeren Motor ausgestattet, da dieser auf die Dauer von 24 Stunden mehr Haltbarkeit verspricht. Das Fahrzeug wird von FRANK AUST, RUDI RANK, ROBERT THIELE und GUY HOFFELD pilotiert, was der gleichen Besetzung aus dem Jahr 2005 entspricht. Nach den vielen bis jetzt investierten Stunden freut man sich im ganzen Team auf die Herausforderung am Nürburgring. Die Devise lautet : "Beide Fahrzeuge ins Ziel bringen und mit dem Fiesta den Klassensieg im Auge".
20.Mai 2006: 4. VLN Lauf " ...und die Eifel zeigt was sie kann !!! "
Sinfflutartige Regenfälle, Sturmböen und reichlich Gischt auf der Strecke ließen die Erwartungen der Fahrer Aust und Rank im wahrsten Sinne des Wortes dahin schwimmen, denn der im Fiesta ST neu eingebaute Motor sollte bei dieser Veranstaltung zum ersten Klassensieg verhelfen. Doch bei diesen bizarren Witterungsverhältnissen ist das sichere ankommen in der Box ein Sieg. Den beiden BMW Piloten Zybon und Thiele war das Glück nicht bestimmt. Robert Thiele parkte den BMW nach 1, 15 Min. nach einem Ausrutscher auf Aquaplaning recht unsanft mit der Front in den Leitplanken. Das Rennen wurde nach einem schweren Unfall kurz nach 14,00 Uhr mit der roten Flagge abgebrochen. Die gefahrene Zeit von etwas mehr als zwei Stunden, war ausreichend um das Rennen komplett zu werten.
22.April 2006: 3. VLN Lauf der Saison
Frank Aust und Rudi Rank fuhren mit dem Ford Fiesta ST, den zweiten Platz in der Klasse H 1 bis 1600 ccm ein. Der Klassenwechsel wurde kurzfristig am Samstag früh vor der Qualifikation beschlossen, da in der ursprünglichen SP 2 bis 1600 ccm nur zwei Teilnehmer genannt haben und diese in die nächst höhere gelegene SP 3 bis 2000 ccm eingeteilt wurden. Nach knapp zwei Stunden wechselte Frank Aust beim geplanten Boxenstopp mit Rudi Rank aus Waldbröl das Cockpit. Der zweite Platz konnte bis zum Schluß gehalten werden. Der BMW 318 ti Compact belegte den zwölften Platz in der Klasse V 2 bis 1850 ccm von insgesamt achtzehn Startern in der Gruppe. Die Fahrer Robert Thiele aus Untergruppenbach bei Heilbronn und Martin Zybon aus Dortmund konnten von Startplatz siebzehn fünf Plätze vorfahren. Von den insgesamt 195 gestarteten Teams erreichten 138 das Ziel.
09.April 2006: Erfolgreicher Start für das Motorsport-Team AUST
Nach der Wetterbedingten Absage des ersten Laufes vor zwei Wochen wurde am vergangenen Samstag die Saison der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife eingeläutet. Frank Aust aus Rietberg startete im Ford Fiesta ST, welcher in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Kleine aus Paderborn aufgebaut wurde, als Sechster in der Klasse SP2 bis 1600 ccm. Mit dem in der Klasse V2 bis 1850 ccm als zweites Fahrzeug eingesetzten BMW 318 ti Compact begann Robert Thiele aus Untergruppenbach als Siebzehnter das Rennen. Man war beim Qualifikationstraining spät herausgefahren und konnte keine schnellen Runden mehr einfahren, da teilweise Öl auf der Strecke verteilt war. Sehr zum Wohlgefallen der fast 25.000 Zuschauer rund um die Nordschleife bescherte Petrus herrliches Frühlingswetter mit 13° und strahlenden Sonnenschein. Das Rennen wurde mit insgesamt 182 Teilnehmern in den dreißig diversen Klassen gestartet. Nach fünf gefahrenen Runden wurde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen. Ein Fahrzeug hatte Feuer gefangen. Der Zwischenfall blieb ohne Personenschaden. Nachdem das Fahrzeug gelöscht und geborgen wurde, konnte das Rennen dreißig Minuten später wieder neu gestartet werden. Die Taktik der beiden Rennboliden des Motorsport-Teams AUST war leider dahin, da man die Fahrzeuge zum Start voll getankt und mit nur einem Boxenstop gerechnet hat. In der unfreiwilligen Pause wechselten beide Fahrer. Rudi Rank aus Waldbröl sattelte sich im Fiesta und Martin Zybon aus Dortmund nahm im BMW Platz. Gleich zum Start auf die Nordschleife rutschten einige Fahrzeuge auf einer Ölspur aus. Eine halbe Stunde vor Rennende musste der Fiesta zum Tankstop. Frank Aust stieg noch einmal in seinen Wagen zum Endspurt. Zum Schluss belegte der Ford Fiesta ST den undankbaren vierten Platz in seiner Klasse. Der BMW 318 ti compact konnte bis auf Platz Acht vorfahren. Team-Chef Frank Aust hierzu: „Ich bin sehr mit dem Wochenende zufrieden. Hoch motiviert haben wir die lange Saison begonnen. Die Chemie im gesamten Team stimmt. Beim nächsten Lauf in zwei Wochen fahren wir wieder vorne mit.“
24.März 2006: Der erste Lauf zur VLN ist abgesagt
Die ganze Welt spricht von der Erderwärmung...aber wir erleben hier das exakte Gegenteil!
Da die Wetterbedingungen nicht besser geworden sind mussten die Veranstalter die 55. ADAC Westfalenfahrt absagen. Vorbildlich ist dabei, dass die Veranstalter die Entscheidung getroffen haben bevor die Teams angereist sind. Wir hoffen das wir am 8.April bessere Bedingungen habenwerden. Denn wir wünschen uns das die Winterpause endlich vorbei ist!
19.März 2006: Bericht Test und Einstellfahrten VLN
Gestern waren "eisige" Zeiten in der Eifel: Wir konnten zwar testen, aber der Nürburgring war an den Seitenstreifen noch mit Schnee bedeckt. Wärend der Veranstaltung sind einzelne Passagen mit Tauwasser überschwemmt gewesen. Somit war es unmöglich die Reifen auf eine angemessene Betriebstemperatur zu bringen. Was nicht weiter tragisch war: Dieser Testtag sollte den Fahren die erneuerte Streckenführung (es sind Teerarbeiten gemacht worden) näher bringen und ein Lauftest für die revidierten Fahrzeuge darstellen. Dies verlief unproblematisch, beide Fahrzeuge funktionieren prima und die Nordschleife ist ganz die alte geblieben! Jetzt fangen die Spekulationen an, ob der erste Lauf der VLN am 25. März stattfinden wird, denn bei solchen Wetterbedingungen würde kein Veranstalter die Strecke zum Rennen freigeben.
13.März 2006: Data-Recording-System im BMW installiert
Unser BMW ist nun mit einem GPS gestütztem Data Recording System ausgestattet. Dieses wertet sämtliche Telemetriedaten aus, so wie es aus der Formel 1 bekannt ist. Werte wie Motordrehzahl, Querbeschleinigung, Bremspunkte und Linienwahl. Diese Daten können nun übereinandergelegt und verglichen werden.Das verschafft unserem BMW-Team einen klaren Vorteil, denn jetzt können alle Fehler (oder die krassen Gegenteile) noch besser erkannt und korrigiert werden!
4.März 2006: Zweiter Fahrer für den BMW steht fest
Robert Thiele wird in dieser Saison alle Rennen mit Martin Zybon auf unserem BMW 318 TI bestreitet. Beide Fahrer kennen sich bereits aus dem Ford Fiesta ST Cup, wo Sie sich noch harte Duelle geliefert haben. Nun fahren sie gemeinsam mit dem Ziel den ein oder anderen Podestplatz in Ihrer Klasse einzufahren.
Saison 2006: Wieder mit vollem Einsatz dabei!
Die lange Winterpause hat endlich ein Ende. Am 18. März startet Frank Aust aus Rietberg in seinem Ford Fiesta ST in der Klasse SP2 bis 1600 ccm in die dritte Saison bei der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft(VLN) auf dem Nürburgring mit der Test.-und Einstellfahrt. Eine Woche später wird das erste von zehn VLN-Rennen austragen. Bei der größten Breitensportveranstaltung Europas gehen durchschnittlich 165 Fahrzeuge pro Rennen auf der 24,433 km langen Kombinattion aus Nürburgring, Kurzanbindung und Nordschleife an den Start. Hier fahren modifizierte Serienwagen von einem Opel Corsa bis zu einem 600 PS Porsche um den Sieg in den diversen Klassen. Regelmäßig stehen 25.000 Zuschauer bei den überwiegend vier Stunden langen Rennen rund um die landschaftlich schöne Strecke. De zweite Fahrer im Ford Fiesta, welcher in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Kleine aus Paderborn aufgebaut wurde, ist wie im letzen Jahr Rudi Rank aus Waldbröl. Mit dem in der Klasse V2 bis 1850 ccm fahrenden BMW 318 TI, welcher seit Mitte der Saison 2005 hauptsächlich von Martin Zybon aus Dortmund pilotiert wurde, steht dem Motorsportteam Aust ein weiteres Fahrzeug bei der VLN zur Verfügung. Bereits zum sechten Mal stellt sich Aust im Juni der Herausforderung des 24H-Rennen auf dem Nürburgring. Im Dezember folgt dann der Saisonabschluss mit dem 24H-Rennen in Bahrain, hier wird ein neues Territorium betreten, welches des Motorsportjahr 2006 hoffentlich sehr erfolgreich abrunden wird.