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Berichte 2004

24 Stunden Rennen 2004

Herausforderung 2004, nach den großen und kleinen Pannen der vergangenen 24-Stunden-Rennen von 2000 bis 2003 existierte in Frank Aust die Idee von einem eigenen Team. Dieser Traum sollte Formen annehmen. Er setzte in der Winterpause alles daran, entsprechende qualifizierte Inthusiasten für sein Vorhaben zu werben. Dies bestand darin, die Jobs der Mechaniker, Zeitnehmer und Organisatoren mit den richtigen Leuten zu besetzten. Es lag ihm viel daran, dass sich aus diesem Vorhaben auch zwischenmenschliche Freundschaften entwickelten. Denn nichts ist schlimmer als Uneinigkeit in einem Team. Im März war alles unter Dach und Fach. Man absolvierte in Zolder Testtage mit den beteiligten Fahrern Martina Bossert, Robert Thiele und Ron Noll. Das Team nutzte die Zeit sich näher kennenzulernen und um sich aufeinander einzuspielen, was auch bestens gelang. Das anstehende Rennen in der Eifel konnte kommen. Und es kam mit großen Schritten, die Vorbereitungen waren alle getroffen, das Fahrzeug, ein Ford Puma Werksauto, stand Donnerstagabend rennfertig in der Box. Das freie Training sowie das Nachttraining verliefen bestens. Die Vorstellungen einer guten Platzierung waren auf Grund des Startplatzes realistisch. Doch die Eifel zeigte sich in diesem Jahr von ihrer schlechtesten Seite. Der Start am Samstagnachmittag war von einem Reifenpocker in der Box sowie bei den Fahrern begleitet, denn die Start -Ziellinie war trocken. Ließ man aber seinen Blick Richtung Adenau-Nordschleife streifen, so hingen bedrohliche schwarze Wolken am Himmel. Dieses sollte das Rennen mächtig beeinflussen. Der Start selbst blieb noch trocken, doch der starke einsetzende Regen in der ersten Rennrunde bewirkte, das Aust sowie der Rest des Feldes nach der ersten Runde in die Box zum Reifenwechsel kamen und damit das Prozedere des ständigen Wechselns von Regenreifen auf Slicks und wieder zurück eingeläutet wurde. Frank Aust, der Teamchef und Fahrer war, konnte mit seinen drei anderen Piloten den Puma auch bei Nässe bis um 12 Uhr am Sonntag auf Platz 5 in der stark umkämpften 2-Liter-Klasse stellen. Doch der Ausritt von Martina Bossert bei Aquaplaning und der anschließende Austausch des Querlenkers kostete diese Platzierung, der Puma wurde nach der Reparaturpause wieder auf Platz 13 eingereiht. Dieser 13. von 49 Startern konnte bis zum Abwinken mit der schwarz - weiß karierten Flagge gehalten werden. Diese Leistung bedeutete für das junge Team mehr als nur "Ankommen!".
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