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Berichte 2002

09.-10.08.2002 Keine Schnitzer im Wald

Berühmt und berüchtigt ist die Wartburg-Rallye. Und er hat sich mit seinem Werkspolo keine Schnitzer erlaubt und ist mehr als zufrieden mit Platz 29 im Klassement von 125 Teilnehmern. Zwölf Stunden, von 8 bis 20 Uhr, zogen sich die zwölf Wertungsprüfungen hin durch Wald und Nebel. Viel geschlafen hatte Frank Aust nicht, denn in der Nacht vor dem Rennen musste schnellstens noch etwas am Auto verändert werden. Das Reglement legten die Veranstalter strikt aus, alternative wäre die sofortige Heimfahrt gewesen. Aber mit seiner neuen Beifahrerin Alexandra Kaiser präsentierte sich Frank Aust ausgeschlafen, meisterte die Fährnisse in Thüringen und fuhr zwei Bestzeiten. Er belegte in der Klasse N 6 den neunten Rang bei 20 Teilnehmern. Dem Motorsportler kam seine Klasse zugute, er leistete sich keine Schnitzer, obwohl die Prüfungen schnell waren und weitestgehend durch den Wald gingen. Der Regen machte den Asphalt sehr glatt, doch Aust bewies Standfestigkeit. In der Gesamtwertung der " Polo-Rallye-Challenge " verbesserte sich Aust deshalb auf Rang sechs nach sieben von zehn Rennen.

24.10.2002 Zwischen Hecke und Stacheldraht

Beim Reifenpoker hat sich Motorsportler Frank Aust verspekuliert. Bei der internationalen Schleswig-Holstein-Rallye kam man auf den 28.Platz (60 Starter). In seiner Klasse erreichte er Rang neun. Frank Asut ist mit dieser Platzierung nicht zufrieden. Bei den letzten zwei Prüfungen setzte er auf die falschen Reifen und landete bei Schloss Weissenhaus in einem Vorgarten zwischen Stacheldraht, Hecke und Busch. Auf unterschied- lichen Belägen mussten die Piloten sehr schnelle WPs absolvieren, 27 Kilometer an einem Abend und 60 Kilometer am nächsten Tag, viel Zeit zum ausruhen blieb da nicht.

24h - Rennen 2002

Seine dritte Teilnahme beim 24-h Rennen auf dem Nürburgring hatte sich Frank Aust anderes vorgestellt. Anstatt in seiner Gruppe um den Sieg mitfahren zu können, kam das Aus bereits in der ersten Runde durch einen Motorschaden. Dabei lief im Training noch alles rund. Beim Zeittraining am Freitag Abend kamen Frank Aust, Jürgen Barthels, Ralf Kraus und Peter Mies mit dem durch VW-Motorsport unterstützen Polo in der Klasse auf den dritten Platz."Da war natürlich noch mehr drin, doch aus der Erfahrung der letzten Jahre haben wir das Auto geschont, denn immerhin lagen ja noch 24 Stunden vor uns. Am Renntag war dann die Begeisterung der Zuschauer so groß, dass bei der Einführungsrunde die Strecke erst einmal geräumt werden musste. Bereits in der ersten Runde machten sich die Probleme beim Motor bemerkbar.Nach 30 Minuten und langsamer Fahrt beendete Aust seinen Renneinsatz in der Box. Die Mechaniker versuchten zwar in einer 4 stündigen Reparaturpause zu retten was noch zu retten war, doch das ausgeschlagene Pneulager im Motor war definitiv defekt und nicht mehr zu ersetzen. Die Crew musste die Segel streichen und das Rennen als Zuschauer beobachten. " Natürlich war der Frust im Team groß, zumal wir uns, bedingt durch die Unterstützung von VW-Motorsport, schon einiges ausgerechnet hatten. Doch gegen technisches Versagen, kann man nichts machen."
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